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Zum heutigen Tag der Menschenrechte informierte die
UNESCO – AG des PGU bereits im Vorfeld mit unterschiedlichen Aktionen.
So hängt bereits seit ca. 2 ½ Wochen
ein überdimensionales Bild von Edvard Mungks „Der Schrei“ im Forum. In den
Fluren finden sich vielfache Fotokopien desselben Bildes, alle mit der
Absicht, auf ungehörte, vielfach unbeachtete Menschenrechtsverstöße auch
vor unserer eigenen Haustür aufmerksam zu machen.
Seit Montag hörten alle im Gebäude
des Gymnasiums anwesenden Personen kurze Durchsagen, die Beispiele an
Menschenrechtsverstößen an Kindern wie Verwahrlosung, sexueller
Missbrauch, Kindersoldaten, Gewalt, enthielten. Viele Schülerinnen und
Schüler reagierten darauf betroffen und mit dem Wunsch, den Inhalt dieser
Durchsagen mit ihren Lehrern zu thematisieren und zu klären.
Seit gestern finden sich Poster auf den Böden und den
Wänden in den Treppenhäusern, die ebenfalls darauf hinweisen, wie oft –
auch hier in Deutschland – gegen grundlegende Menschenrechte wie Würde
oder Recht auf Leben verstoßen wird.
Der heutige Tag bot neben vielfachen
Informationen auf Stellwänden im Forum interessierten Schülerinnen und
Schülern die Möglichkeit, sich konkret über den Inhalt der Menschenrechte
und den Verstößen gegen sie auseinanderzusetzen.
Wichtige neue Kriterien der Aktionen
bildeten dabei eine unter Diashow mit Bildern, die uns alle schockieren
müssen, und ein Parcours, der es ermöglichte, konkrete Beispiele
von Menschenrechtsverstößen ansatzweise am eigenen Leib zu erfahren.
Wir, die UNESCO – AG halten es für
überaus wichtig, darauf hinzuweisen, wie fahrlässig in vielen Ländern und
Situationen mit grundlegenden Menschenrechten umgegangen wird. Daher
möchten wir auch darauf hinweisen, dass wir sehr betroffen darüber sind,
dass einige unserer Mitschüler diese Thematik, die uns allen sehr am
Herzen liegen müsste, keineswegs ernst nehmen und respektieren.
Besonders an Euch richten wir den Appell,
nachzudenken. Denn gerade Ihr wollt doch nicht, dass man Eure Würde mit
Füßen tritt ...
(Helga Lethaus) |